Weiße Weihnachten

Wer von weißen Weihnachten träumt kam auf unserer Nikolausfahrt am 09. Dezember 2018 fast auf seine Kosten.

Die Wettervorhersage war alles andere als gut. Eine Unwetterwarnung auf WetterOnline sagte starken Regen und frischen Boen bis zu 70 km/h voraus. Simon Hartmann hatte dennoch für 11 Uhr zum Bootshaus geladen. Für die kurze Tour vom schrumpfenden Atomkraftwerk in Mühlheim-Kärlich bis nach Brohl die beste Zeit. Der Morgen war bewölkt und eher ruhig. So waren tatsächlich 5 Teilnehmer am Start.

Bereits auf der Einstiegs-Rampe in Mühlheim-Kärlich setzte leichter Regen ein, der die Gruppe bis Andernach begleitete. Im "Andernacher Loch" war es tatsächlich ruhig und trocken. Die Ruhe vor dem Sturm! Um die Ecke in Leutesdorf konnte man bereits das vorhergesagte Unwetter heranziehen sehen. Eine wunderschöne weiße Wand verschluckte gerade die Insel Hammerstein. Es dauerte keine 5 Minuten und die frischen Boen peitschten kleine Hagelkörner in die Gesichter der Unerschrockenen. Gebremst von Gegenwind kämpften sich die Fünf in den Brohler Heimathafen.

Durchgefroren und glitsch Nass freute man sich auf eine heiße Dusche im Bootshaus und einen wärmenden Kaffee in des Vorsitzenden Wohnzimmer - ein guter Ort um den Sonnenstrahlen des Nachmittags zuzusehen.

Die Kanu-AG der Leo-Stausberg-Grundschule

Zum zweiten Mal startete dieses Jahr nach den Osterferien die Kanu-AG mit der Leo-Stausberg-Schule. Jedes Kind von der ersten bis zur vierten Klasse kann an dieser AG teilnehmen. Voraussetzung ist lediglich ein bronzenes Schwimmabzeichen.

Einmal die Woche trafen sich 6-7 Kinder um 14 Uhr am Bootshaus, um dann den Hafen unsicher zu machen. Mit Schwimmweste, Spritzdecke, Paddel und Boot ausgestattet, startet die Gruppe vom Bootshaus in den Hafen. Zum Anfangen wurden normal Grundschläge wie Geradeausfahren, Rückwärtspaddeln, Bogenschläge und Konterschläge erlernt.

Als es dann so richtig warm wurde, wurde unter der Anleitung der Trainer Paul Segl und Tobias Mannheim das Kentertraining durchgeführt. Zu Anfang noch etwas verhalten bekam das Mädel und die Jungs gar nicht mehr genug vom Umkippen. Mit offener Spritzdecke, geschlossener Spritdecke, mit und ohne Paddel, nichts konnte die Rasselbande erschrecken. Die ganz Mutigen tauchten nach der Kenterung in das gekentert Boot und nutzten es als eine Art Taucherglocke.

Viele der Kids haben so viel Spaß am Kajakfahren und besuchen nun ebenfalls das Training welches durch den Verein angeboten wird.

Bis zu den Herbstferien wurde bei Wind und Wetter im Hafen trainiert. Nun heißt es bis zum Ende der Osterferien warten, damit es dann wieder heißt KANU-AG 2019.

Auf den Spuren von Vater Rhein

Der Rhein ist weltbekannt für sein UNESCO Welt-Kulturerbe im Mittelrheintal. Die tolle Strecke von Bingen nach Koblenz, gesäumt von vielen mittelalterischen Burgen und Festungen, gehört für die Brohler Kanuten zu den häufiger befahrenen Abschnitten bei Wanderfahrten.

Vergleichsweise unbekannt ist das zweite Weltkulturerbe des Rheins. Die Kalkschluchten des Vorderrheins bei Flims in der Schweiz - die „Flimser Schlucht“ - gehört gerade deshalb alle vier Jahre zu den beliebten Zielen der Brohler Wassersportler.
Bei der traditionellen Wildwassertour über das verlängerte Fronleichnam-Wochenende waren in diesem Jahr 37 Brohler Paddler unterwegs. Von dem Campingplatz in Carrera konnten bei eher hohen Wasserständen verschiedene Abschnitte des Vorderrheins befahren werden. Aufgeteilt in 4 Gruppen - ordentlich durchmischt von Anfängern und Profis, um die benötigte Sicherheit zu gewährleisten - wurden die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade befahren. Immer mit dabei: Die vier Duo-Topos des Vereins. Zweier-Wildwasserkajaks, die es erfahrenen Paddlern ermöglicht auch Ungeübte auf dem Wildwasser mitzunehmen.


Nach den gemeinsamen Paddeltouren standen diverse Alternativprogramme zur Auswahl. Ob Wanderungen, eine kurze Fahrradtour, eine Paddeltour auf schwierigeren Nebenbächen oder einfach Kaffeetrinken. Die Zeit bis zum gemeinsamen Kochen und Abendessen war stets kurzweilig.

 

Pfingstlager 2018

 

Das lange Pfingstwochenende nutzten die Brohler Kanuten zu einem Trainingslager in Hüninque. Hüninque liegt im Dreiländereck bei Basel. Dort gibt es eine künstlich angelegte Wildwasserstrecke in einem französischen Seitenkanal des Rheins. 25 Teilnehmer waren angereist und hatten ihre Zelte auf dem Dreiländercamping in Lörrach aufgeschlagen. Von dort ist der Kanal in wenigen Minuten mit dem Auto zu erreichen. Die Wildwasserstrecke bietet Abschnitte mit unterschiedlichen Schwierigkeiten. Hier konnten sich die Könner austoben und die Anfänger ausprobieren. Zum ersten Mal waren auch Schüler der Kanu-AG der Grundschule Brohl dabei, die bei der Gelegenheit nicht nur Paddeln erlernen sondern auch das Lagerleben in der Gemeinschaft kennenlernten.

 

KVR Anpaddeln

Am Sonntag den 15.04 startete der Kanuverband Rheinland in die neue Saison.

Die Tour , ca. 30 km , startete in Koblenz beim Postsportverein und das Ziel war Brohl.

Die Brohler Kanuten hatten die Organisation übernommen, d. h. Die Bewirtung der ins Ziel kommenden Sportler und den Rücktransport der Fahrer zum Start.

Bei herrlichem Wetter hatten sich über hundert Teilnehmer eingefunden.

Die größte Gruppe stellte der Post SV Koblenz mit 22 , die Brohler waren mit 21Teilnehmern am Start. Zusätzlich kümmerte sich ein fünfköpfiges Service-Team um die Vorbereitung für die Beköstigung der Teilnehmer am Ziel. 100 Portionen Chilly Con Carne waren schon am Vorabend zubereitet worden. Zusätzlich gab es Kaffee und Kuchen und auch „Kaltgetränke".

Die weiteste Anreise hatten die Paddler aus Trier und Bad Kreuznach.

Beim gemütlichen Zusammensitzen war dann Gelegenheit über Aktivitäten der letzten Saison zu erzählen, sich über die Planungen für die beginnende auszutauschen und Verabredungen zu treffen.