Weihnachtsfeier der Wassersportler

Bei der Weihnachtsfeier der Wassersportabteilung konnte der Tourenwart Th. Hommen einige Kanuten mit dem Wanderfahrerabzeichen ehren. Die fleißigsten Wanderfahrer im Jahr 2013 waren:

Bei den Herren:

Edmund Steinen mit 1850 km gefolgt von Martin Pulver 1155 km und Edmund Hommen 889 km                       

Bei den Damen:

Bärbel Hommen mit 747 km, Marion Doll 604 km, Inge Beutgen 552km                                                    

Bei der Jugend war wie im Vorjahr

Simon Hartmann an der Spitze mit 834 km, 2.Moritz Göbel 600 km, 3. Xaver Robrecht 474 km, 4.Maximilian Fitz Gibbon 472, 5.Maximilian Doll 457 km                                                                                           

Im Laufe des Abends kam auch St. Nikolaus,bekanntlich der Schutzpatron der Schiffer, und berichtete was ihm im vergangenen Jahr aufgefallen ist.Er hatte viel Lob für die Kanuten, aber hier und da mußte auch der Knecht ran.

Herbstwanderung

 

Brohler Wassersportler auf Schusters Rappen.

In der Winterzeit, wenn die Temperaturen für den Wassersport wenig einladend sind ,tun die Wassersportler etwas für die beim Kanusport wenig beanspruchten Beine.

Aber auch zum Wandern ließen sich bei diesem Regenwetter nur wenige motivieren. 12 Unverwüstliche machten sich auf die ca. 12 km lange Strecke rund um Brohl.

Unterwegs war der Service hervorragend organisiert. Wie auf dem Bild zu sehen, die Rast auf halber Strecke am Tönnissteiner Sprudel.

Frauenfahrt 2013

13Frauen von der Wassersportabteilung des VfL. Brohl gingen am Wochenende auf der Lahn auf Tour.Wie in jedem Jahr wurde ein Kulturprogramm geboten. So machten die Frauen am Samstag einen Stadtbummel durch Limburg und besichtigten den Dom mit dem neuen Bischofssitz. Am Nachmittag besuchten sie die Gedenkstätte für die Opfer der NS Eutanasie-Verbrechen in Hadamar.Bei einer zweistündigen Führung erfuhren die Besucherinnen wie hier kranke Menschen systematisch ermordet wurden. In der Landesheilanstalt wurden zwischen 1941 und 1945  15000 behinderte und psychisch Kranke ermordet, auch aus der Nervenheilanstalt Andernach wurden viele Patienten nach Hadamar deportiert und getötet. Bei einem anschließenden Spaziergang durch den bekannten Rosenmgarten Hadamar konnte sich die Gruppe wieder entspannen. Der Abend schloss mit einem gemütlichen Abendessenin einem italienischen Restaurant. Am Sonntag folgte dann der eigentliche Zweck der Reise, eine Fahrt mit Kanadier und Paddelboot auf vder Lahn von Obernhof nach Bad Ems. Trotz der schlechten Wettervorhersage war Petrus den Paddlerinnen holt und schickte sogar ein paar Sonnenstrahlen. Beim Abschluss am Sonntagabend stellte man fest, dass diese traditionelle Tour im nächsten Jahr zum 30.mal wiederholt wird. Es soll zu diesem Jubiläum eine besondere Fahrt werden.

 

Kanadierrennen zum 7. Mal

Zum 7. Mal wurde das 10-er Kanadierrennen in Brohl ausgetragen. 13 Teams, 10 Herren und drei Damenmannschaften kämpften um die Preise, die schon wie im Jahr zuvor in flüssiger Form vergeben wurden.

Der Sieger bei den Herren erhielt 30 l Bier und für die Damen gab es Sekt.

Die Platzierungen waren wie folgt: bei den Damen siegten die Lauffrauen aus Brohl vor der Prinzengarde und der Leichtathletikgruppe aus Burgbrohl. Bei den Männern, dem stärksten Teilnehmerfeld, setzte sich die Prinzengarde Brohl durch, vor dem Stammtisch der Hühmännchen und der Mannschaft der Firma Lessenich. Den undankbaren vierten Platz belegte das Team vom Margarethenhof in Bad Breisig. Fünfter wurde die Taekwon-Do-Abteilung VfL Brohl, sechster die Fa. Michiels, siebter die Leichtathletikmannschaft aus Burgbrohl, achter die Deutschkanadische Gesellschaft. Die beiden Mannschaften der Brohler Wassersportler starteten außer Konkurrenz.

Die Mannschaft der Prinzengarde, Sieger von 2012, ging als Favorit ins Rennen wurde jedoch im ersten Lauf von den Hühmännchen knapp mit einer halben Bootslänge geschlagen. Beim 2. Lauf zeigten die Prinzengardisten bessere Kondition und siegten klar mit fünf Bootslängen. Die beiden Schlusslichter, die Deutsch-Kanadische Gesellschaft und die Firma Michiels konnten zum Schluss noch einen „Luky-Looser-Trostpreis“ ausfahren. Beim Start kam es zu einer Beinahekenterung der Firma Michiels, daher konnte sich die DKG vom Start weg an die Spitze setzen, Die Männer von Michiels waren aber stärker und machten ihren Patzer auf der Strecke wieder wett. Entgegen der beängstigenden Wetterprognosen konnte die Veranstaltung ohne Wasser von Oben beendet werden. Petrus war mit den Paddlern, aber die Feuerwehr sorgte zum Schluss für die Dusche der Siegermannschaft

 

KVR Jugendlager in Brohl

Ein Wochenende stand ganz im Zeichen des Kanufahrens, verbunden mit einem Zeltlager auf der Rheinwiese in Brohl.

Der Einladung von Edmund Hommen (Vizepräsident des Kanuverbandes Rheinland und Abteilungsleiter der Wassersportabteilung Brohl) folgten die befreundeten Wassersportler der Vereine Trier, Remagen, Koblenz und Unkel sowie sechs Kanuneulinge aus Brohl und die Kanujugend des VfL Brohl. Insgesamt trafen am Freitagnachmittag 55 Kanuten mit ihren Betreuern auf den Rheinwiesen ein und schlugen dort ihr Zeltlager für das Wochenende auf.

Herr Bruno Jäger und Frau Luxem von der Volksbank RheinAhrEifel eG besuchten die Gruppe, da  die Bürgerstiftung der VOBA die Wassersportler mit 500,00 € bei der Anschaffung eines 10 er-Kanadiers unterstützte. Die Mannschaft der Wassersportabteilung übernahm die Verpflegung aller Teilnehmer und als gemeinsame Aktion stand das gemeinsame Kochen des Abendessens „Spaghetti Bolognese“ an. Groß und Klein halfen beim Schnippeln der Zutaten und schnell war die Bolognesesoße mit Spaghettis fertig. Nach dem Essen und dem gemeinsamen Abwasch wurde der nächste Tag besprochen und es fanden sich Gruppen zu gemeinsamen Spielen.

Am Samstag Morgen nach dem Frühstück startete die Gruppe mit den Großkanadiern und etlichen Einer-Kayaks zur gemeinsamen Kanutour vom Atomkraftwerk Mühlheim-Kärlich nach Brohl. Hier erhielten die Neulinge die ersten Eindrücke vom Kayak fahren. Bei schönstem Sonnenschein kam die Gruppe teilweise schwimmend am frühen Nachmittag in Brohl an. Nach einer Pause mit Imbiss und Kuchen ging es dann in den Hafen. Hier war die Attraktion eine Rutsche, die im Hafenbecken endete. Die geübten Kanuten nutzten diese um ihr Können zu beweisen. Die Kanuneulinge übten die Grundlagen des Kanufahrens und bemerkten, dass es gar nicht einfach ist in ein Kayak ein- und auszusteigen, damit geradeaus zufahren oder das Paddel richtig zuhalten.

Der Abend wurde wieder mit dem gemeinsamen Abendessen mit Grillfleisch, Bratkartoffeln und Salat eingeleutet. Die Gäste starteten danach bei einbrechender Dämmerung zu einer geführten Nachtwanderung über Burg Brohleck hinauf zur Lützinger Höhe und Lammertal zurück auf die Rheinwiese. Da brannte ein Lagerfeuer und der Abend wurde mit Würstchen braten am Stock und vielen Geschichten beendet.

Am Sonntag wurden die Kanuten nach einer kalten Nacht von herrlichem Sonnenschein geweckt. Nach einem kräftigenden Frühstück ging es dann nochmals in den Hafen, um die Übungen vom Vortag zu festigen. Sogar die Neulinge wagten die Rutschpartie ins Wasser. Michael Weber, Präsident des KVR, besuchte die Kanuten und  verfolgte mit Interesse das Treiben im Brohler Hafen.

Zum Abschluss gab es noch ein „Reste-Essen“ und die Kanuvereine konnten gut gestärkt ihr Lager abbauen und nach hause fahren. Die Brohler Kanuneulinge wurden von den Eltern abgeholt und hoffen auf eine Wiederholung im kommenden Sommer. Das Kanulager war schnell abgebaut und die Ausrüstung  verstaut. Ein besonderer Dank geht an die Brohler Kanuten und ihren Familien für die gute Zusammenarbeit  und Mithilfe.