Deutsch Französische Begegnung in Nevers

Deutsch-Französische Begegnung in Nevers

Nevers liegt am westlichen Rand der Bourgogne am Zusammenfluss von Loire und Allier. Die Bourgogne ( Burgund ) ist das Partnerland von Rheinland-Pfalz und Nevers unterhält darüber hinaus eine Städtepartnerschaft mit Koblenz. Elf Kanuten vom Kanuverband Rheinland trafen sich vom ersten bis neunten Juli in Nevers um Kanutouren auf den genannten Flüssen zu unternehmen. Die Loire ist mit 1008 der längste Fluss Frankreichs und der Allier ihr größter Nebenfluss.

Beide fließen auf weiten Strecken durch dünn besiedeltes Gebiet und sind unverbaut und naturbelassen. Die Sportler erlebten dort einige schöne Kanufahrten durch unberührte Auenlandschaften. Auf Anregung des Spotbundes Rheinland-Pfalz hatte der Kanuverband Rheinland Kontakte zu Kanusportlern im Partnerland geknüpft. Im Herbst 2016 kam es bei der Rally de la Cure zu einem ersten Treffen mit Kanuten des Clubs Nevers. Bei dieser jetzigen Fahrt gab es ein Wiedersehen. Die Sportfreunde von Nevers hatten für uns eine Stadtführung in deutscher Sprache organisiert und uns im Anschluss zu einem Empfang in ihr Bootshaus geladen. Unsere Stadtführerin Madam Marie France Poulin ist pensionierte Deutschlehrerin, zufällig auch für die Stadt in der Städtepartnerschaft involviert und besucht Koblenz regelmäßig. Mit ihrer Hilfe als Dolmetscherin kam es beim Empfang zu einem regen Austausch. In Zukunft sind weitere Begegnungen mit dem Kanu Club Koblenz-Metternich geplant. Da beide Vereine Kanu-Rennsport betreiben sollen gemeinsame Trainingslager in Koblenz und Nevers  stattfinden.

 

VfL Brohl auf Wildwassertour nach Lofer

33 Kanuten des VfL Brohl nutzten das lange Wochenende über Fronleichnam für einen Aufenthalt im Saalachtal.

Auf dem Campingplatz Grubhof in St. Martin bei Lofer wurden die Zelte aufgeschlagen.

Die Saalach bietet in diesem Bereich leichtes bis schweres Wildwasser so das für alle Teilnehmer tolle Touren möglich waren.

Ein besonderes Erlebnis für die Anfänger der Truppe war die Befahrung der Tiroler Ache durch die „Entenlochklamm“.

Gemeinschaftsverpflegung für 33 Teilnehmer war eine logistische Meisterleistung der Organisation, auch das Wetter war gut und so fuhren alle am Sonntag zufrieden wieder nach Hause.

Hier der Eingang in die Voglauer Klamm auf der Lammer

Ziele erreicht!

Vier Brohler Kanuten nahmen am Samstag den 25. Mai am Rheinmarathon teil. Die vom Kanu Club Unkel veranstaltete Fahrt von Geisenheim bei Bingen bis nach Unkel bringt es auf 111 km und stellt damit auch für eingefleischte Wanderfahrer eine Herausforderung dar. Die Starter des VfL Brohl konnten die gesteckten Ziele erreichen. Marc Rusche (2. von rechts) und Simon Hartmann (1. von rechts) begleiteten Thomas Hommen (2. von links) planmäßig 95 km bis nach Brohl, der nach einer kleinen Stärkung im Biergarten mit frischen Kräften auch noch nach Unkel weiterpaddelte und mit knapp 11 Stunden eine zufriedenstellende Gesamtzeit erreichte. Bärbel Hommen (1. von links) war nicht mit dem Anspruch gestartet, die gesamte Strecke durchzuhalten und schaffte es bis Engers/Neuwied, wo sie nach guten 75 km den Begleitservice des KC Unkel in Anspruch nahm.

Mal wieder im Zentralmassiv

Die Osterferien verbrachten einige Brohler Wassersportler wieder einmal in Süd-Frankreich im Gebiet der Flüsse Ardeche, Beaume und Chassezac.

Während die Zurückgebliebenen in der Heimat froren, erfreuten sich die Kanuten in Frankreich herrlichem Wetter mit Temperaturen über 25°C.

Auch die Wasserstände in den genannten Flüssen waren ausreichend, so das schöne Kanutouren in herrlicher Landschaft möglich waren.

Auf dem Campingplatz „La Diqe“ bei Roums fanden sich nach und nach auch Paddler aus Unkel, Plaidt, Neuwied und Koblenz ein. So entwickelte sich ein geselliges Rheinland-Kanutreffen mit gemeinsamem Grillen und natürlich bei leckerem Wein der Region.

Die Ardeche war einmal mehr eine Reise wert.

Reibungsloser Generationswechsel

Auf der Jahreshauptversammlung der Wassersportabteilung des VfL Brohl am 17.03.2017 stand der Tagesordnungspunkt „Neuwahl des Abteilungsvorstandes“ im Mittelpunkt des Interesses. Der bereits im Jahr 2016 angekündigte Rückzug der langjährigen Vorstandsmitglieder Edmund Hommen (Abteilungsleiter), Hermann-Josef Traut (stv. Abteilungsleiter) und Peter Mannheim (Slalomwart) sorgte für eine hohe Beteiligung an der Versammlung.

„Es ist an der Zeit einen Generationswechsel zu vollziehen. Wir wollen nicht die Flinte ins Korn werfen! Wir stehen unseren Nachfolgern auch in den nächsten Jahren noch mit Rat und Tat zur Seite um einen reibungslosen Wechsel zu ermöglichen.“ Betont Edmund Hommen kurz vor den Neuwahlen.

Die anschließenden Wahlen verliefen – wie üblich bei den Wassersportlern – reibungslos und harmonisch. Für jedes Amt konnte ein junger, engagierter Nachfolger gefunden werden. Ein starkes Team um das breite Angebot der Wassersportabteilung in den nächsten Jahren aufrecht zu erhalten und auszubauen. Der neue Abteilungsleiter Thomas Hommen führt aus: „Die in den vergangenen Jahren aufgebaute Infrastruktur ist bemerkenswert und stellt auch für die Zukunft eine starke Grundlage für die weiterhin erfolgreiche Arbeit im Verein. Wir wollen das Interesse am schönen Kanusport wecken und neue Mitglieder gewinnen. Der klare Fokus liegt dabei natürlich auf der Jugendarbeit. Die ersten Projekte sind bereits gestartet.“

Der neue Vorstand der Wassersportabteilung (von links): Moritz Göbel, Edmund Steinen, Thomas Hommen, Simon Hartmann, Marc Rusche, Tobias Brandenburg, Tobias Mannheim und Michael Pulver

Wer das Kanufahren einmal ausprobieren möchte: Nach den Osterferien startet das Sommertraining auf dem Brohler Hafen. Treffpunkt ist – jeden Freitag um 16:30 Uhr – das Bootshaus unter der Brohler Turnhalle.