Wildwasserparadies Korsika

Xaver im

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vier unserer jungen Wilden waren in in der Woche vor Ostern auf Korsika unterwegs. Die Insel ist DAS Reiseziel von Europas Wildwasserfahrern um die Osterzeit. Die Insel der Schönheit bietet alles was das Paddlerherz begehrt. Das Hochgebirge stellt einen ausreichenden Schneespeicher sowie steile Bäche zur Verfügung. Die südliche Lage verspricht bereits zur Osterzeit stattliche Temperaturen, die den Schnee zum schmelzen bringen.

Auf einer einwöchigen Rundreise mit den Freunden vom Kanuteam-Rheinland wurden die Klassiker der Insel abgeklappert. Nach einem Tag Eingewöhnen auf dem Fium Orbo folgten an Tag 2 und 3 bereits die Higlights der Tour: Der BIG MONDAY auf dem Travo sowie die achtstündige Befahrung des Codi bei sattem Wasserstand zehrten doch an den Kräften, sodass man auf dem folgenden Taravo lediglich den leichteren mittleren Abschnitt befahren ist. Schade, denn die Wasserstände auf der Westseite der Insel auf Liamone und Golo waren nicht berauschend, sodass auch hier keine besonderen Schwierigkeiten warteten. Lediglich der mittlere Abschnitt des Vecchios am vorletzten Tag der Tour sorgte nochmals für Nervenkitzel.

 

Weitere Bilder zur Tour Findet ihr hier:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.908141322540662.1073741843.543689665652498&type=1

Erster Regen bringt viel Freude

Unsere Wildwasserfahrer wurden bereits an den beiden Wochenenden vor Weihnachten beschenkt. Petrus sorgte mit einem ordentlichen Tief bereits mitte Dezember für brauchbare Wasserstände auf den heimischen Bächen der Eifel.

Direkt nach dem Aufräumen der Weihnachtsfeier ging es für unsere Jungs am 14. Dezember an den Üßbach. Von Lutzerrath aus schlängelt sich das Wasser durch ein enges Tal in Richtung Mosel um am Ende mit einer tollen Waldschlucht und der spritzigen Ortsdruchfahrt durch Bad Bertrich für Nervenkitzel zu sorgen. Ein besonderes Erlebnis für Paul Segl aus Brohl und Johannes Weber aus Niederzissen, die die Strecke das erste Mal im Einer meisterten.

Xaver Robrecht auf der Hohen Rur

Weitere Regenfälle in der folgenden Woche bescherte bereits am Wochenende des 4. Advents weitere Möglichkeiten die heimischen Gewässer zu erkunden. Am Samstag ging es für Simon Hartmann aus Brohl und Xaver Robrecht aus Niederzissen das erste Mal auf die Hohe Rur, die bis Monschau mit der warscheinlich schönsten Wildwasserstrecke der Eifel aufwartet. Bei moderatem Wasserstand konnten die 8 km lange Strecke nahe dem Naturpark Hohes Venn ganze 4 Mal befahren werden.

Simon in der Ortsdurchfahrt von Monschau

Am Sonntag den 21. Dezember stand dann die KVR-Weihnachtsfahrt auf dem Programm, die traditionell auf dem Rhein von Brohl nach Unkel stattfindet. Aufgrund der guten Wasserstände verlegten die Brohler Wassersportler die Fahrt auf die Ahr.  Von Neuenahr aus ging es zunächst nach Sinzig.

Start der KVR-Weihnachtsfahr in Neuenahr

An unserer Trainingsstrecke in Sinzig konnten auf den Wellen ausgiebig geübt werden, bevor es nach Unkel ging, um sich aufzuwärmen und mit den befreundeten Nachtbarvereinen gemütlich Kaffee zu trinken.

Jeremy auf der Trainingsstrecke in Sinzig

Wassersportler auf Schusters Rappen

Um in der kalten Jahreszeit nicht einzurosten machen die Kanuten des VfL-Brohl in den

Wintermonaten Alternativprogramm. wie z.B. Schwimmen und Rollen im Hallenbad,

Krafttraining im Kraftraum oder Wandern.

So trafen sich am Sonntag bei schönem Wetter Alt und Jung zu einer Wanderung über die Höhen von Rheinbrohl und zum Ehrenmahl der „29er“um den Heimatort Brohl einmal von Gegenüber und von oben zu betrachten. Danach ging es weiter wieder ins Tal nach Hammerstein wo beim Weinhaus Emmel der Tisch gedeckt war.

Nach gutem Essen und Trinken waren die Glieder schwer, trotzdem mussten danach noch  

4 km Heimweg bewältigt werden.

 

Simon Hartmann vom VfL Brohl erfolgreich beim ersten internationalen Vergleich

 

Brohl. Nach den Deutschen Meisterschaften im Kanuslalom am 18-19.Juli startete Simon Hartmann eine Woche später wieder in Augsburg zu seinem ersten internationalen Vergleich. Der Nachwuchscup des Europäischen Kanuverband soll die jungen Sportler an schwere Wettkämpfe mit großer Konkurrenz gewöhnen. In Augsburg waren bei diesem Cup 15 Nationen am Start. Zwei Wettbewerbe standen an Samstag und Sonntag für den Hafenstädter auf dem Programm. Im Qualifikationslauf setzte er sich als 6.er in einem Feld mit 45 Startern durch. Die 30 besten bestritten das Finale. Hier musste Hartmann  gleich an Tor 2 eine Wertung mit 50 Strafsekunden hinnehmen, die ihn in der Endabrechnung auf den 28 Platz zurück warf. Am Sonntag wollte er den Patzer ausgleichen und erpaddelte in der Qualifikation den 4 Rang. Im Finale musste er in seinem Kajak eine Torstabberührung mit zwei Strafsekunden hinnehmen. Der 7. Platz als bestes Deutsches Boot zeigt das sein Deutscher Vizemeistertitel keine Eintagsfliege war. Es siegte der Tscheche Tomas Zimo vor Urh Turnsek aus Slowenien und Petr Sandar ebenfalls aus Tschechien.

Lena Marie Buhler vom VfL Brohl fischt DM-Gold aus dem Augsburger Eiskanal

Brohl. DerVfL Brohlstartete am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften im Kanuslalom in Augsburg. Die Olympiastrecke von 1972 bot bei sehr heißem Wetter spannende Wettkämpfe auf der künstlich angelegten Strecke. Mit fünf Nachwuchssportlern reiste der VfL nach Augsburg. Hier siegte Lena Marie Buhler bei den weiblichen Junioren im K1 überraschend vor Selina Jones und Birgit Ohmayer beide von Schwaben Augsburg. Im ersten Lauf der Qualifikationsrennen zeigte sie gleich ihre Klasse an diesem Wochenende. Nach einem guten Lauf war der zweite Rang ein sicherer Einstieg in ihr Rennen. Nach dem zweiten Durchgang belegte sie den 6. Platz und war damit sicher im Semifinale. Hier musste die junge Gymnasiastin aus Kaiserslautern unter die besten 10 kommen um das Finale zu erreichen. Mit Platz 5. konnte sie sich in eine gute Ausgangsposition bringen. Der Finallauf sollte dann ein Psychologiekrimi werden. Mit 6 Strafsekunden, aber mit einer Top Fahrzeit kam sie aus dem Rennen. Trainer Christian Bahmann raufte sich die Haare als sie in den letzten Toren patzte.

Die Favoritinnen zeigten aber noch weniger Nerven und patzten ebenfalls. Mit 0,5 Sekunden Vorsprung verwies sie die Lokalmatadorinen auf die Plätze.

Durch diese Leistung qualifizierte sie sich gleich für den nächsten Tag bei den Damen der Leistungsklasse ins Semifinale, die ebenfalls in Augsburg ihre Deutschen Meisterschaften austrugen. Mit einem überragenden Lauf schaffte sie den 8. Platz im Feld der 21 besten aus der Qualifikation. Somit war der Weg frei bei den 10 besten Slalom Kanutinen ihr Können zu beweisen. Mit dem 9. Gesamtrang kam sie aus diesem Rennen, welches ein Top –Ergebnis darstellt im Feld von Welt und Europameisterinnen.

Mit im Team der Brohler war nochMarvin Katzenbergerder mit einem hervorragenden 28. Rang bei 60 Teilnehmern sein DM Debüt bei der Jugend feierte.Xaver Robrechtund Simon Hartmann patzten im gleichen Starterfeld der Jugend K1 in ihren Qualifikationsläufen und verpassten knapp den Einzug ins Semifinale mit Rang 41 und 43.

Maximilian Fitz-Gibbon belegte im Feld der Jugend C1 den 18. Platz und verpasste den Einzug der besten 2/3 ins Semifinale.

Bei den Jugend-Junioren Mannschaften ging dann noch eine K1 Mannschaft für den VfL an den Start. Mit der Besetzung Buhler, Hartmann Katzenberger konnte das Team mit einem 14. Platz bei 37 teilnehmenden Manschaften noch einen Achtungserfolg erzielen.