VfL-Anpaddeln bei -2°C

 

Die Saisoneröffnung „Anpaddeln“ ist ein fester Termin im Kalender der Brohler Kanuten und fand im diesem Jahr bereits vor den Osterferien am 18.03.2018 statt.

Durch die unerwartete Rückkehr des Winters blieb jedoch Mancher lieber hinterm heimischen Ofen. Nur fünf unerschrockene Sportler starteten zu der witterungsbedingt verkürzten Tour von Brohl nach Oberwinter.

Zurück im Heimatort wartete im Bootshaus eine feurige Suppe zum Aufwärmen.

Hoffentlich ist das Wetter für die geplante Osterfahrt nach Frankreich einladender.

Alle die Paddeln einmal ausprobieren möchten, finden Informationen im Internet unter VfL Brohl.

Wanderwart Edmund Steinen (links) mit drei Unerschrockenen: (v. l.) Bärbel Hommen, Marc Rusche und Olliver Lejeune.

 

Ein Tagestrip zur Erholung

Der Regen peitscht gegen die Fenster meines Büros. In der Mittagspause ist die Whatsapp-Gruppe voll. Na toll! Die Jungs sind am Rauscher Park und am Elzbachfall.

Bing! "Lass uns an die Murg fahren ;-)"

"Noch schöner" denke ich. "Der zweite Arbeitstag im Jahr und ich bin schon Urlaubsreif."

Am darauffolgenden Tag treffe ich die Jungs

(Tobi, Maximus, Simon und Will)

um 05:30 Uhr am Bootshaus. Die Pegelvorhersage hat sogar meinen Chef überzeugt. Es wartet tatsächlich ein perfekter Tag an der Murg.

Nach dem ersten Shuttel stehen wir bereits um 10:00 Uhr umgezogen  am Einstieg zur Mittleren. Pegel 1,55 m zum einpaddeln, Dauerregen: Einfach genial. Wellen und Walzen machen viel Spaß.

Auch wenn bereits nach der ersten Fahrt die "Unfitness" zu spüren ist starten wir ohne Pause in die zweiten Runde! Auf dem Weg zum Einstieg hält uns allerdings die Raumünzach, ein kleiner und steiler Seitenbach der Murg, von der Weiterfahrt ab. Der Pegel passt. Endlich. Auf diese Gelegenheit warte ich seit Jahren. Schaffe ich das noch? Ach was soll es. Jetzt oder nie!

Unterhalb des kleinen Kraftwerkes steigen wir ein. Es ist wie immer: die - von der Straße aus gesehen - kleinen Rutschen und Stufen verwandel sich auf dem Bach zu ordentlichen Stellen! Es ist schneller als gedacht. Die Achterbahnfahrt bis zur Murg bringt uns vollkommen außer Atem. Bereits völlig übersäuert erreiche ich die Murg. Klasse Pegel 1,75 m zum auspaddeln.

Schöner kann das Jahr 2018 nicht beginnen.

 

Weihnachtsfeier 2017

Am Samstag den 09. Dezember veranstalteten die Wassersportler ihre - wie jedes Jahr - gemütliche Weihnachtsfeier im Brohler Bürgerhaus.

Neben dem traditionell lustigen Jahresrückblick durch den Nikolaus wurden auch die Vereinsmeister gekührt, die in 2016/2017 erreichten Wanderfahrerabzeichen überreicht sowie die besten Filme der Wildwasserfahrer gezeigt.

Der Vereinsmeister Paul Segl mit seinen direkten Verfolgern Matthias und Maximilian Doll.

Jugendnachmittag

Mit Spielen wie Mohrenkopfwettessen, Stopp-Tanz und Reise nach Jerusalem wurde am 18.11.2017 der traditionelle Jugendnachmittag im Bootshaus wieder ins Leben gerufen. Mit sechs Kindern, die nun wieder regelmäßig am Training teilnehmen, startete der Nachmittag mit verschiedenen Spielen, Musik und Knabbereien. Durch die Unterstützung zahlreicher „Junggebliebener“ entpuppte sich der Jugendnachmittag für alle Beteiligten zu einem amüsanten Nachmittag und bot den Kindern eine Menge Spiel und Spaß. Zwischen verschiedensten Spielen, konnten sich alle Teilnehmer mit Hot-Dogs und Limonade stärken. Ein gelungener Abschluss bot der traditionelle „Zeitungs-Tanz“, bei dem sowohl alle Kinder aber auch die Junggebliebenen ihre Tanzkünste zum Besten gaben. Gegen 20:00 Uhr endete der ereignisreiche Nachmittag für alle Kinder. Nach einem gelungenen Nachmittag, hoffen wir im nächsten Jahr wieder auf viele kleine und große Teilnehmer.

Kanutreffen an der Soca

Kanutreffen an der Soca ( Slowenien )

25 Brohler Kanuten trafen sich in der Woche vom 29. Juli bis 06. Aug. mit weiteren Sportlern des Kanuverbands in Trnovo an der Soca zur Rheinland-Wildwasserwoche. Die Soca, in Italien auch Isonzo genannt, entspringt in den Julischen Alpen und mündet nördlich von Triest in die Adria. Die Soca bietet auf 130 km Länge schweres und sehr schweres Wildwasser aber auch leichte und mittelschwere Abschnitte, die von Anfängern befahren werden können. Camp Trnovo war Ausgangspunkt für tolle Wildwassertouren auf glasklarem, eiskaltem Wasser, bei ausreichendem Wasserstand konnte auch die Koritnika, einer der größten Nebenflüsse der Soca befahren werden. Bei gutem Wetter wurden die Abende gemütlich mit Kochen und Grillen verbracht und am Lagerfeuer bis in die Nacht von den Erlebnissen des Tages erzählt. Das Gebiet der Soca hat eine bewegte Vergangenheit, im 1.Weltkrieg tobten hier erbitterte Kämpfe, die sg. „Isonzo-Schlachten“. Daran erinnern zahlreiche noch vorhandene Befestigungsanlagen und Bunker. Ein Besuch im Museum in Kobarid veranschaulicht das Grauen und die Sinnlosigkeit dieser 12 Schlachten bei denen mehr als eine Million Menschen den Tod fanden.